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Medien und oberflächliche Halbwahrheiten ade

 

In der Folge der Mainstream-Diktatur fügen sich die Massenmedien meist dem Chorgeist ein und bieten als Sprachrohr vorherrschender Denkstrukturen oft oberflächliche Mainstream-Hofberichterstattung und Chorgeist-Hofunterhaltung bis hin zum vorauseilenden Zeitgeist-Gehorsam mit pflichtschuldiger Selbstzensur, z.B. durch Selektion und Ignoranz entsprechender Fakten. Selbst das, was dann von den Medien, insbesondere auch der selbsternannten "Qualitätsmedien" gebracht wird, muß nicht automatisch den vollen Tatsachen entsprechen (was z.B. auch sog. Sprachwissenschaftler und Autoren weiterer wissenschaftlicher Arbeiten festgestellt haben). Dabei ist eigentlich der Anspruch vom Journalismus die wahrhaftige Information der Öffentlichkeit sowie unabhängig und wahrheitssuchend die Wirklichkeit faktenbasiert abzubilden. Was aber oft geliefert wird, kommt eher einer Arbeitsverweigerung nahe. 

Es ist wohl nicht so, daß deren Meldungen vor der Veröffentlichung auf Richtigkeit und Vollständigkeit tatsächlich geprüft werden, auch wegen der Arbeitsverdichtung und dem Zeitdruck. Meistens übernehmen die Medien die Meldungen lediglich von zentralen und vorsortierten Nachrichtenbezugsquellen mit gleichartigen Mono-Denkstrukturen, z.B. von Nachrichtenagenturen sowie auch von PR-Agenturen und Pressemitteilungen. Wenn aber die Quellen nur oberflächliche Halbwahrheiten enthalten, dann kann auch das als "Tatsache" veröffentlichte Endprodukt kaum vollständiger sein. Zumal die Gewichtung der Ereignisse, also  Themenschwerpunkte und Themenauswahl zu wünschen übrig läßt und oft 'Mücken' zu 'Elefanten' aufgeplustert werden. 

Neben der Lobbyisten-Meinungsmache will man offenbar nicht zur Kenntnis nehmen, daß es heute auch eine nicht ergebnisoffene gekaufte institutionalisierte Wissenschaft gibt (mit entsprechend einseitigen Ergebnissen und Halbwahrheiten), über die schon ganze Bücher geschrieben wurde. Man fragt meist nicht nach den Hintergründen, z.B. wer die jeweiligen Studien eigentlich bezahlt und in Auftrag gegeben hat. Auch außerhalb der Medien bis hin zur Politik, staatlichen Stellen und Justiz wird oft das eigene Denken abgeschaltet, sobald der Begriff "Wissenschaft" auftaucht. Maßgebend ist dann, was als wissenschaftlich gilt - und nicht was tatsächlich ist.

Zur eigenen Recherche vor Ort haben die Redaktionen oft keine Zeit; und wenn in bestimmten Fällen doch, dann ohne Garantie auf Vollständigkeit der wirklich wesentlichen Punkte. Denn dazu müßten möglichst alle Beteiligten auch eine zeitgeistunabhängige Erfassung und Gewichtung von Kernpunkten und tatsächlichen Hintergründen vornehmen, was aber zu oft an den eigenen Denkstrukturen scheitert. Abgehobene Mono-Denkstrukturen, die offenbar auch eine nur selektive Wahrnehmung der Realität begünstigt (nicht nur bei den Medien). Sie weigern sich oft über Tatsachen zu berichten, die nicht in ihre Weltanschauung und Glaubensüberzeugung passen. Es geht weniger um neutrale Berichterstattung, sondern um die ihrer Meinung nach "richtige Sache" zu publizieren. Viele Journalisten glauben offenbar herablassend, daß sie eine erzieherische Verantwortung für den "minderbemittelten" Medienkonsumenten hätten.

 Öffentliche und veröffentlichte Meinungen driften immer weiter auseinander und Begriffsverdrehungen nehmen immer mehr zu. Eine klare Trennung zwischen Nachricht und Meinung, zwischen Tatsachen und Kommentar scheint immer weniger stattzufinden. Obwohl sie doch wie kaum ein anderer die Möglichkeit haben, mit gekennzeichneten eigenen Kommentaren ihre Meinung in einem "Qualitätsmedium" bekanntzugeben. Wir sollten lernen, Information von tendenziöser Manipulation zu unterscheiden; wo sind reine Nachrichten-Artikel und wo Meinungs-Artikel?

Die Suche nach eigentlichen Ursachen bleibt also nicht selten im oberflächlichen Zeitgeistgedöns stecken, das oft aus Halbwahrheiten besteht. Letztlich wird der (Selbst-)Gleichschaltung Tür und Tor geöffnet und sie werden ihrer Aufgabe in einer Demokratie immer weniger gerecht. In diesem Zustand sind sie ein regelrechtes Einfallstor für Zeitgeistströmungen und können Wirkungen wie Zeitgeist-Brandbeschleuniger entfachen (nur ein Beispiel hierfür ist die seit einigen Jahrzehnten zunehmende Gewalt in der Gesellschaft, im TV vergeht kein Tag ohne Gewalt und Mord). Sie steuern die Menschenmassen. Sinnvoll zu leben oder der Lebenssinn ist offenbar überhaupt keine Grundlage für deren Arbeit, denn den linearen Denkstrukturen und dem wissenschaftlichen Materialismus wurde augenscheinlich längst der geistige Altar errichtet. Die Mainstream-Medien berauben sich dadurch selbst ihrer Unabhängigkeit. Geschriebene und ungeschriebene Richtlinien der oberen Medien-Etagen sowie politische und wirtschaftliche Interessen der Medienhäuser geben dem Inhalt einen Rahmen vor. Gerade was bei dieser geistigen Selbst-Gleichschaltung der Medien nicht veröffentlicht wird, kann also durchaus wichtig sein.

Wie würde die Welt heute aussehen, wenn die Massenmedien ihren Job gemacht hätten?

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Das Falsche ist stets viel bequemer als die Wahrheit. Letztere will ernst erforscht und rücksichtslos angeschaut und angewendet werden. Das Falsche aber schmiegt sich an jede träge, bequeme oder törichte Individualität an, ist wie ein Firnis, mit dem man leicht alles übertüncht.

Goethe

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