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Zeitgeist ade . . . authentisch leben . . . sinnvoll leben

 

Der Begriff Zeitgeist umfasst im nachfolgenden Sinne mehr als nur den prägenden Charakter einer Zeitepoche, Modeströmungen, Lifestyle, Trends, Mainstream, Massengeschmack, Chorgeist, den Lärm der Zeit, sondern auch bestimmte Arten des dahinterstehenden Denkens, ohne diese der Zeitgeist in der ausgeprägten Form überhaupt nicht existieren könnte. Selbst die dauernde Ausrichtung nach den neuesten Modeströmungen ist ja bereits eine bestimmte Art des Denkens. Auch die grundsätzliche Nichtbefassung von Hintergründen und einfachen Zusammenhängen, die nachhaltige Nichtbeachtung der Folgen eigenen Handelns sowie die Nichtbeachtung von tiefergehenden Gedanken und Ursachen durch Verdrängung und Ignoranz ist im nachfolgenden Sinn eine Art der Zeitgeist-Denkstruktur. Es wird nur selten versucht, hinter die äußeren Fassaden der Gesellschaft zu blicken. Hinter Zeitgeistströmungen stehen immer Menschen und die Außenwelt ist das Ergebnis innerer Prozesse. Die ausschließliche Betrachtung der Oberfläche wäre daher unvollständig. Eine Gesellschaftskritik als Basis für Reformen sollte möglichst versuchen, auch die Hintergründe zu erfassen.

Wie will man authentisch leben, wenn man sich andauernd mehr oder weniger bewusst  von den Zeitgeist-Strömungen treiben lässt? Wie will man so zu einem zunehmenden natürlichen "Sich-Selbst-Bewußtsein" und den eigenen Lebenssinn finden? Wie will man bewußt erkennen, wer wir auf der authentischen Ebene wirklich sind - hinter dem äußeren Schein, den Zwängen, den vermeintlichen Erwartungen und allen Masken und Rollen, die wir anlegen und spielen? Wie will man die Kluft zwischen der Person, die man wirklich ist und der Person, die man zu sein scheint, bewußt erkennen? Sollte hier nicht das hiesige Thema "Zeitgeist ade" im weiteren Verlauf des Lebens einen größeren Stellenwert einnehmen?

 

Kritik am Zeitgeist > Warum müssen alle tun, was alle tun?

 

Viele grundlegende Reformen, Sinn-fördernde Dinge im Leben und letztlich auch der Lebenssinn werden von den Zeitgeist-Strömungen und dem Sog der Masse quasi überrollt oder erstickt.

Zeitgeistströmungen wollen uns z.B. beibringen, was wir im Leben gut, sinn- und geschmackvoll finden sollen, wie wir uns heute zu verhalten haben und was wir heute ablehnen oder zurückweisen sollen, letztlich wie wir denken und leben sollen. Auch die Ideologien versuchen, solche Strömungen und eingleisige Denkstrukturen zu erzeugen, die kein ausgewogenes Maß zulassen.

Wer dem Mainstream folgt, eckt nicht an; man muß sich einfach nur einfügen. Im Streben nach gesellschaftlicher Zustimmung und Anerkennung lassen wir uns oft dazu verleiten, jemand zu sein, der wir nicht wirklich sind und tun das, was im Gesellschafts-Zeitgeist heute angesagt ist. Wir geben oft das auf, was wir wirklich mögen, zugunsten dessen, was die anderen zu mögen scheinen und verdrängen immer wieder das authentische Selbst. Wenn man nur außenorientiert ist, lebt man an sich selbst vorbei und man ist immer mehr vom Verlust der eigenen Mitte bedroht.

Das Innehalten, die Muße, Stille und das natürliche Empfinden wird ersetzt durch Zerstreuung und einem "Ständig-Beschäftigt-sein", bis hin zum gesundheitsschädlichen Dauerstreß. Oft genug folgen wir nun unkritisch und unbewusst diesen offenbar übermächtigen Gedanken dieser Gruppenenergien, die mit der Art des Denkens letztlich die Art der oft krankmachenden gesellschaftlichen Verhältnisse bestimmt und jenen, die anders denken, oft  wenig Spielraum lässt, davon oft auch in jenen Bereichen, in denen man abhängig ist, wie z.B. im beruflichen Bereich.  

 

"Der Rest der Welt ist dafür, also muss es gut sein" – sprach das Schaf zum anderen und folgte der Herde zum Schlachthof

 

In der irrigen Annahme, dass das, was die Mehrheit macht, immer sinnvoll und richtig ist, bewirken Zeitgeistströmungen eine Gleichschaltung zahlreicher Lebens-Bereiche. Die eigene Entscheidungsfreiheit wird oft mehr oder weniger unbewußt zugunsten der Mehrheitsmeinung aufgegeben, mit der Folge der zunehmenden Selbst-Gleichschaltung von Medien und Gesellschaft und der abnehmenden Nähe zum eigenen Lebenssinn. Dazu werden solche Strömungen teilweise von Medien, Konzernen, Lobbyisten, von kommerziellen oder anderen einflussreichen Seiten erzeugt und gesteuert (Manche Firmen aus der Werbewirtschaft verwenden im Firmennamen ganz offen den Begriff "Zeitgeist"), bis hin zu den von Lobbyisten bezahlten und als "Fachleute" präsentierten Miet-Mäulern. Deren öffentliche Fachautorität soll zielgerichtet zu Lobbyzwecken ausgenutzt werden, um ein Meinungskartell zu erschaffen und zu erhalten.

Der Ruf der Werbung aus der Warenwelt, sich z.B. etwas "individuelles" zu kaufen, reicht doch wohl nicht aus, um sein eigenes Leben nicht nur anders, sondern möglichst authentisch und damit meist auch sinnvoll zu leben. Zumal wenn funktionierende Produkte vorzeitig weggeworfen werden, da z.B. das Design nicht mehr mega-in ist und durch neue Zeitgeisttrends ersetzt wird. Dementsprechend werden heute diese Produkte vorab nur  kurzlebig konstruiert und gebaut - und wer diesen Zeitgeistmurks nicht haben will, hat kaum noch langlebige Alternativen. Andersdenkende müssen sich wieder mal gegen ihren Willen und gegen ihrer Lebensweise den Zeitgeistströmungen fügen. 

Wer aber möglichst unabhängig sein will gegenüber dem, was man heute angeblich haben muß und tun muß, um "dazuzugehören", sieht darin wenig Sinn, immer nur das Neueste zu besitzen, noch mehr materielle Güter anzuhäufen und noch mehr Zeit nur für den eigenen Besitz zu verwenden sowie im Leben möglichst nur und ausschließlich "Fun zu haben". Er erkennt den Sog der Masse und deren Einheitsfront des Denkens und wird davon aus eigener Überzeugung schrittweise immer unabhängiger. Er geht die ersten wichtigen Schritte zum "Zeitgeist ade". Je mehr der Mensch seine eigene Bestimmung und eigenen Lebenssinn erkennt, desto weniger lebt er als Marionette. Der "Bildungsgrad" spielt hierbei keine Rolle.

 

Im Spannungsfeld mit den Zeitgeist-Strömungen

 

Kaum jemand lebt auf einer einsamen Insel und die Gesellschaft oder deren Umfeld hat man heute fast dauernd in der einen oder anderen Form um sich. Man spürt den sozialen Druck, den man ausgesetzt sein kann, wenn man mit seiner Ansicht vom gesellschaftlichen Konsens abweicht. Ohne auch nur irgendein Recht darauf zu haben, zwingen die Auswirkungen von oberflächlichen Zeitgeistströmungen aber denjenigen, die anders denken, oft zeitgeistkonforme Lebensweisen auf! Der Konflikt mit dieser unsichtbaren Diktatur ist im Grunde völlig normal und ganz in Ordnung. Soll man sich denn dauernd dazu verleiten lassen, sich fremdbestimmt führen zu lassen, weil man in dem, was viele andere machen, einen bestmöglichen Halt zu finden glaubt, anstatt seiner eigenen natürlichen Empfindung zu folgen und eben anders zu leben? Fühlt man sich auf der "Gewinner-Seite", wenn man einfach die Mehrheitsmeinung des Zeitgeistes einnimmt und braucht man dieses Gefühl unbedingt zur eigenen Lebensweise? Hilft das bei der Suche nach dem eigenen Lebenssinn?

Es wäre auch sinnvoll, diese Konflikte möglichst sauber auszutragen und sich dabei nicht auf das oberflächliche Zeitgeistniveau und der oft krummen Denke herabziehen zu lassen, bei dem mit vielen Worten auf die eine oder andere Art von den Kernpunkten abgelenkt wird (Ähnlich auch bei politischen und anderen Sachdiskussionen: Wer nicht konkret auf den angesprochenen Punkt eingehen will, der hat es nötig). Aggressionen laufen ins Leere, wenn man sie nicht annimmt. 

Oft ist dann auch der Zeitpunkt gekommen, die Diskussion abzubrechen, denn die machen am Ende ohnehin, was  s i e  wollen. Übergeordnete Gesichtspunkte wie Sinnhaftigkeit, Ökologie, Gerechtigkeit, Lebenssinn etc. werden letztlich ignoriert. Man hat ja im Bildungssystem nicht gelernt, Kernpunkte entsprechend zu bewerten und das will man meist auch nicht nachholen, sonst würde man aus der Komfortzone der Massen-Denke herausfallen. Somit kann man sich da nur angewidert abwenden.

Auch in öffentlichen Debatten findet man oft Argumentationen abseits der Kernpunkte und Hauptursachen. Das Ergebnis ist dann ein Schattenboxen im oberflächlichen Gedöns.

Um der Massenmeinung nicht blind hinterherzulaufen, sollte man sich den Zusammenhängen der Zeitgeistströmungen und der dahinterstehenden Art des Denkens möglichst bewusst werden bzw. den dauerhaften Willen aufbringen, so weit zu kommen. 'Zeitgeist ade' ist ein schrittweiser Bewußtseinsprozess. Bringen wir doch immer öfter den Mut auf, einfach so zu sein, wie wir wirklich sind, ohne uns unbedingt dafür zu entschuldigen oder zu rechtfertigen. Folgen wir doch einfach dem eigenen Lebenssinn. Erkennen wir den eigenen Weg - unabhängig davon, was andere sehen.

Wenn man dann unabhängig und bewußt weiss, was man tut, sollte es dann auch kein Problem sein, innerhalb eines gesellschaftlichen Umfeldes abzuwägen, ob man sich jeweils aktuell bewußt anpasst oder bewußt Unstimmigkeiten und Kritik riskiert, mit den möglichen Folgen. Dauerhafte, unbewußte und chronische Anpassung an die Mehrheit hilft letztlich niemanden, weder sich selbst noch anderen.

Auch kann dann nach und nach immer besser unterschieden werden, was echtes Sozialverhalten (das selbstverständlich ist) und was vom Zeitgeist behauptetes "Sozialverhalten" ist, das dieser uns einreden oder gar mit Kritik aufzwingen will.

 

Zeitgeist-Ballast abwerfen  –  anders leben  -  selbst leben statt gelebt zu werden - Sinn des Lebens

 

Um möglichst authentisch zu leben, zwingt man sich auch keine bloße "Anti-Zeitgeisthaltung" auf, denn dadurch wäre man ja bloß wieder auf den Zeitgeist fixiert – letztlich genauso wie jene Mehrheit, die das mehr oder weniger unbewusst macht. Die bloße Einnahme von Minderheiten-Positionen bringt also automatisch keine eigene unabhängige Überzeugung und sie wäre wohl auch keine dauerhafte Basis für Reformen. "Anders" leben und etwas Gesellschafts-Kritik bzw. Zeitgeist-Kritik alleine reicht also nicht. Ohne eigene Überzeugung führt das bloße "Anders" leben nur zu einer Art von Minderheitenzeitgeist mit den selben Denkstrukturen, nur in einer anderen Farbe. Hier sollte man sich ebenfalls fragen, was das mit der eigenen Suche und Sinnfindung im Leben, mit dem Lebenssinn und den seelischen Bedürfnissen, der ureigenen Lebenseinstellung und Lebensweise noch zu tun hat.

Hat man nun im Sog der Masse unbewusst Entscheidungen übernommen und stellt man später fest, dass das so eigentlich gar nicht zu sich selbst passt oder nicht wirklich sinnvoll ist, kann man, soweit noch möglich, entsprechende Korrekturen vornehmen. "Zeitgeist ade" ist ja ein schrittweiser Prozess und im allgemeinen Zeitgeistgedöns macht man eben auch Fehler. 

Sinn des Lebens ist, möglichst sinnvoll zu leben. Jeder Mensch hat den leisen Drang dazu in sich. Daraus ergibt sich individuell entsprechend zu denken und zu leben, jeder nach seinen eigenen Begabungen und Fähigkeiten, und diese fördernd einzusetzen, auch wenn diese oftmals mit dem jeweiligen Zeitgeist nicht kompatibel sind. Diese Suche nach dem Lebenssinn sollte in keiner Weise von außen beeinflußt werden. Sinnvoller leben macht glücklicher - bei beiden besteht ein enger Zusammenhang.

      

Persönlicher und gesellschaftlicher Wandel braucht keinen (neuen) Zeitgeist, sondern viele unabhängig denkende Menschen

 

Letztlich sind aus der Kraft der eigenen Überzeugung unabhängige, autonome Entscheidungen angesagt, die der eigenen innersten Stimme oder dem inneren Kompass folgen, statt sich die eigenen Meinungen bloß wie Kleidungsstücke aus einem vorhandenen Kleiderschrank umzuhängen und sich unüberlegt der Konformität einzufügen. 

Oder mit den Worten von Walter Häge (Min.43) formuliert: "Denke selbst - sei vorsichtig mit dem was du denkst, ob es nicht Gedanken sind, die dir andere vorgegeben haben und von denen du nur glaubst, du würdest sie selbst denken. Gehe nach innen, höre auf dein Herz oder auf das Bauchgefühl und verbinde dich mit deinem inneren Selbst und dann zeigt sich der Weg, der bis jetzt verschlossen war".

Ein Ergebnis des Abwerfens von Zeitgeist-Ballast ist in der Folge auch‚ daß man nicht nur anders, sondern auch sinnvoller lebt - unabhängig davon, ob das nun in der Zeitgeist-Gesellschaft eine Anerkennung findet oder mit Kritik bedacht wird. Sinnvoll leben aber kommt fast immer nicht nur sich selbst, sondern in der Folge auch der Allgemeinheit zugute!  Denn nur dann kann man seinen Mitmenschen echte Werte geben und mit unseren Talenten hilfreich sein. Nur so kann meines Erachtens ein wirklich grundlegender gesellschaftlicher Wandel beginnen, denn ein bloßer "neuer" Zeitgeist bewirkt genauso wie der "alte" nur die Konformität und die Gleichschaltung zahlreicher Lebens-Bereiche, die eine echte individuelle Suche nach dem Lebenssinn bzw. die eigene Sinnfindung im Leben behindert. 

Es wären die eingleisigen, isolierten und oberflächlichen Zeitgeist-Denkstrukturen zu überwinden. Dieses alte Denken, das viele Menschen u.a. bis an den Rand von persönlichen, ökologischen, ökonomischen und kriegerischen Katastrophen gebracht hat, sollte endlich verschwinden und einem neuen Denken weichen, bevor es zu spät ist. Ein neues Denken für eine neue Zeit.

 

"Moderne Inquisition"?

 

Ob bewußt oder unbewußt kostet es Zeit, Geld und Mühe, immer auf der Höhe des Mainstreams "up to date" zu sein. Wer aber dem Sog des Zeitgeistes nicht folgt, wird im günstigsten Fall oft als etwas "zurückgeblieben" belächelt, denn jene bilden sich ein, "fortschrittlicher" zu sein und fühlen sich deshalb überlegen. Schließlich hat man die Mehrheit hinter sich. Da paßt es nicht zu den engen und starren Zeitgeist-Denkstrukturen, daß es Menschen gibt, die anders denken und in ihrer Lebensweise halbwegs zeitgeistunabhängig und authentisch leben wollen und den eigenen Lebenssinn finden. 

Versucht man mit der ureigenen Lebensweise dauerhaft dem Zeitgeist ade zu sagen und damit meist abseits dieser Einheitsfront der Zeitgeistströmungen anders zu leben und vor allem einigermaßen authentisch zu leben, ist man im ungünstigsten Fall des öfteren (mehr oder weniger versteckten) Angriffen oder destruktiver Kritik ausgesetzt. Da ist es dann oft Aus mit der Meinungsfreiheit, denn man verstößt gegen die Riten der Ersatz-Religion "Zeitgeist". Entziehen sich Einzelne dem Meinungs-Windkanal, werden sie meist ausgegrenzt oder stehen unter sozialem Druck. Offenbar hat man jenen Teil des Denkens vom "düsteren" Mittelalter (Inquisition, Hexenverfolgung) bis heute nicht überwunden, sondern nur die äußeren Formen haben sich verändert. Wörtlich genommen wären diese festgefahrenen Denkstrukturen fast schon kein Zeitgeist mehr, sondern ein Ungeist, der die Zeit überdauert hat.

Wer sinnvoll und authentisch leben will, bekommt nach und nach einen immer tieferen Einblick hinter die Fassaden der Gesellschaft und deren Staat. So beeinflussen die genannten Denkstrukturen u.a. auch Gesetzgebung und Justiz. Ein Rechtsstaat aber endet dort, wo es ungerechte Gesetze und Rechtsauslegungen gibt. Zumal in Deutschland jedes Gerichtsurteil bereits mit der Unwahrheit "Im Namen des Volkes" beginnt, auch wenn deren Urteile nur eigene Rechtsauslegungen sind. Was soll man da von einem solchen Staat halten?

Der Staat und seine Institutionen und Behörden können normalerweise nicht besser sein als die Gesellschaft, die diesen trägt und finanziert. Es lassen sich aber langsam immer mehr Menschen nicht mehr das bieten, was ihnen der Staat, Konzerne und Gesellschaft zumuten und leisten in der einen oder anderen gewaltfreien Form Widerstand, Kritik oder Boykott. Nicht etwa um des Konflikts, Widerstands oder der Kritik willen, sondern lediglich um ein halbwegs sinnvolles Leben führen zu können ...

Nicht die Rebellen verursachen die Probleme der Welt, sondern die Probleme der Welt bringen Rebellen hervor. Die Probleme wiederum verursacht letztlich diese Gesellschaft.

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Warum müssen alle tun, was alle tun? Mögen die Vertreter des Mainstream-Denkens zu einer besseren Einsicht gelangen. Letztlich trägt jeder die eigene Verantwortung dafür, welchen "Geist" man im Leben folgen will: Dem Zeitgeist, einen anderen "Geist" oder z.B. der eigenen natürlichen Empfindung und Überzeugung, die letztlich zum eigenen Lebenssinn führt. 

Ich hoffe, ich konnte Denkanstöße geben für eine neue Zeit mit Geist, statt mit blinden Zeitgeist. Mögen die Leser, die bis zu diesen Zeilen gelangt sind, sich selbst treu bleiben und zu einem möglichst zeitgeistunabhängigen, authentischen und sinnvollen Leben gelangen und den eigenen Lebenssinn finden. Es ist ähnlich wie das Gehen eines Weges, der nicht vorhanden ist und erst durch das Gehen entsteht .....

 

"Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen"  (Mark Twain)

„Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch niemals gehört hat" (Robert Lynd)

"Wer die Wahrheit sucht, der darf die Stimmen nicht zählen" (Gottfried Wilhelm Leibnitz)

"Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!"  (Kurt Tucholsky)

"Die Welt läßt sich nicht verbessern, wenn alle blind der Mehrheit folgen" (Mahatma Gandhi)

"Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns immer gepredigt wird, und zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl seiner Majorität, die auf seiner Seite ist."  (Johann Wolfgang von Goethe)

"Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen".  (George Bernard Shaw)



 

 

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